Willkommen bei der Rot-Schwarzen Hilfe

Berittene Polizei stärkt das Sicherheitsgefühl bei Heimspielen des 1. FC. Nürnberg (Fri, 12 Jun 2020)
Anfragen an Behörden sind eine mühselige Arbeit, die meist auch keine Aufklärung bzw. neuen Erkenntnisse bringt, da auf den inhaltlichen Fragekern einfach nicht konkret eingegangen wird. So erging es uns auch bei der Anfrage an das Polizeipräsidium Mittelfranken zum Einsatz der Reiterstaffel bei Heimspielen des 1. FC Nürnberg. Vielen Stadionbesuchern in Nürnberg erschloss es sich nicht, warum an einem der sichersten Bundesligastandorte zu den überproportional eingesetzten Polizeieinheiten nunmehr auch noch eine Reiterstaffel eingesetzt wird. An den auswärtigen Fanmassen kann es ja wohl nicht liegen, warum beispielsweise beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen die Reiterstaffel im Einsatz war.
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Ein Aufkleber = 3 ½ Monate Stadionverbot (Fri, 29 May 2020)
Gustav Gockel (Name von der RSH geändert) fuhr Ende Oktober 2019 mit seinem Fahrrad auf einem Radweg in der näheren Nürnberger Umgebung. Mit Musik an den Kopfhörern und gut gelaunt, klebte der Heranwachsende einen Aufkleber mit FCN-Bezug an ein Verkehrsschild und wurde prompt von einer Zivilstreife dabei beobachtet. Es folgte, was folgen musste: 10,00 EUR Ordnungsgeld für Radfahren mit Kopfhörern, eine Rechnung vom staatlichen Bauamt Nürnberg in Höhe von 155,99 EUR für die Beseitigung des Aufklebers und eine Anklageschrift mit dem Hinweis, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung von Amts wegen für geboten hält. In Anbetracht der zu erwartenden Strafe einiger Sozialstunden und der Zahlung der Reinigungskosten, verzichtete das RSH-Mitglied auf die Mandatierung eines Anwaltes.
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Neue Stadionverordnung (StadionVO) der Stadt Nürnberg (Mon, 18 May 2020)
Die Stadt Nürnberg hat zum 01.01.2020 die Stadionverordnung (nicht zu verwechseln mit der Stadionordnung des FCN) umfangreich erweitert. Die Änderungen und die Gründe hierfür ergeben sich aus der Vorlage an den Stadtrat für die Sitzung am 19.12.2019. Wir möchten hiermit ausdrücklich auf den §1 StadionVO hinweisen. Hier wurde der Geltungsbereich genau festgelegt (siehe auch Link Geltungsbereich) und bei §5 Abs. 2 Ziffer 5 StadionVO ist das Mitführen von Behältnissen, die aus zerbrechlichem, splitterndem oder besonders hartem Material bestehen, verboten. Dies hat vor allem für die Fans Auswirkungen, die in jahrelang, gewohnter Weise ihre Bierflaschen mit zum Stadion gebracht haben, um diese dort zu konsumieren. Die Polizei hat bei den letzten Heimspielen, die Anhänger die von den Neuerungen nichts mitbekommen haben, bereits in ihrer üblichen Art darauf hingewiesen. Vorstandschaft Rot-Schwarze Hilfe
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RSH-Anwalt erhält Doktorwürde (Thu, 07 May 2020)
Mit etwas Verspätung gratuliert die Rot-Schwarze Hilfe unserem Fachanwalt für Strafrecht, Herrn Jahn-Rüdiger Albert, zur Promotion. Herr Albert, der seit vielen Jahren die Rot-Schwarze Hilfe unterstützt und uns bei vielen Fällen und Rechtsfragen geholfen hat, schrieb erfolgreich seine Doktorarbeit und hat am 09.12.2019 mit der mündlichen Prüfung die Promotion zum Dr. jur. an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg abgeschlossen. Wir wünschen Herrn Dr. Albert weiterhin alles Gute für seine berufliche Zukunft. Vorstandschaft Rot-Schwarze Hilfe
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Drei Aufkleber führen zu einer Gerichtsverhandlung – gibt es nicht? Gibt es doch – zumindest in Nürnberg! (Thu, 23 Apr 2020)
Im Juni 2019 überklebte Karsten Müller (Name von der RSH geändert) am Nürnberger Handwerkerhof gegen 20 Uhr drei angebrachte Aufkleber an den dort aufgestellten Fahnenmasten von Vereinen, die dem lokalen Fußballverein 1. FC Nürnberg nicht angehörten. Karsten Müller war zuvor ins Visier einer zivilen Einsatzgruppe geraten, da er ein T-Shirt mit dem Aufdruck 1312 trug – so konnten die Beamten auch die Tat im Zusammenhang mit den Aufklebern beobachten. Die zivilen Beamten observierten den Täter mindestens eine Stunde bis zum Eintreffen der von Ihnen verständigten uniformierten Streife. So konnte der Täter zwischen 21 Uhr und 21:26 Uhr einer Personenkontrolle durch zwei Beamte unterzogen werden. Nach Entlassung des Täters, wurden die drei angebrachten Aufkleber von den Beamten fotografiert.
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Eintrittskarte vorhanden, ohne Kontrolle ins Stadion – Hausfriedensbruch? (Tue, 24 Mar 2020)
  Einen eher ungewöhnlichen Fall hatte die Rot-Schwarze Hilfe (RSH) zu bearbeiten. Ein Mitglied kam mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch vom Spiel am 04.05.2019 aus Wolfsburg zurück und dadurch war eine juristische Frage zu klären:  Liegt ein Hausfriedensbruch vor, wenn ein Fan mit gültiger Eintrittskarte das Stadion durch ein Drehkreuz betritt, sich danach aber teilweise der Kontrolle durch den Ordnungsdienst entzieht? Die Polizei in Wolfsburg sah einen Hausfriedensbruch vorliegen und auch die bevollmächtigte Dame beim VfL Wolfsburg unterstützte die Sache. So wurde innerhalb der Dreimonatsfrist, am 14.05.2019, ein Strafantrag der geschädigten Institution VfL Wolfsburg unterschrieben. Zuvor wurden die Videos der Stadionkamera, die u. a. den Gästeeinlassbereich filmen, ausgewertet, das Bildmaterial aufgearbeitet, nach Nürnberg geschickt und hier von den Nürnberger szenekundigen Beamten begutachtet. Danach folgten noch zwei Zeugenbefragungen und fertig war die Ermittlungsakte. Das Anzeigenvolumen mit Gewalttaten rund um den Fußball hatte einen statistischen Eintrag mehr. Bereits am 21.06.2019 war dann die mit Belastungseifer behaftete Polizei Wolfsburg wieder etwas klüger, denn der Oberamtsanwalt der Staatsanwaltschaft Braunschweig stellte das Verfahren gem. § 170 Abs. 2 StPO mangels Erfüllung des Straftatbestandes des Hausfriedensbruchs ein. Begründet wurde dies dadurch, dass das Entziehen einer Kontrolle bzw. die Missachtung der Anordnung der anwesenden Ordner keinen Hausfriedensbruch darstelle, da der Beschuldigte hier offensichtlich mit einer gültigen Eintrittskarte das Stadion betreten habe. Viel einfacher und ohne Arbeitsaufwand hätten die Hobbyjuristen der Polizei Wolfsburg die Sache auch klären können, in dem diese einfach zum Telefonhörer gegriffen und bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt hätten, ob hier überhaupt ein Hausfriedensbruch vorliege oder nicht. Aber da wäre dann wohl der Eintrag in der Statistik über Gewalt in deutschen Fußballstadien weggefallen…
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Chaos beim Auswärtsspiel in Dresden 2016 - Abschlussbericht (Sat, 15 Feb 2020)
  Das Auswärtsspiel am 06.08.2016 in Dresden bleibt vielen Fans des 1. FC. Nürnberg lange in schlechter Erinnerung. Nicht das Endergebnis von 1:1 sorgte für Unmut bei den 3.000 Gästefans, sondern eine Maßnahme der Polizei, die das Abwandern/Verlassen des Stadions absichtlich für lange Zeit blockierte. Wir berichteten damals schon auf unserer Homepage: Horror-Auswärtsspiel für Fans des 1. FC Nürnberg in Dresden   Was war passiert? In Dresden werden Gästefans, die mit Bussen anreisen, weit vor Dresden von der Polizei abgefangen und auf einen weit abgelegenen Busparkplatz geleitet. Von dort aus geht es dann mit sogenannten Shuttlebussen zum Stadion. Hierbei ist es so, dass die Busse in eine Art Schleuse vor den Gästebereich gebracht werden, der mit zwei Toren, Zäunen und massenhaft Polizei so gesichert ist, dass man sich nur noch in das Stadion über einen verengten Weg begeben kann. Zugfahrende oder Fans, die mit dem PKW anreisen, müssen auch diesen Käfig über den einzigen Zugang, in den die Busse einfahren, betreten. Nach dem Spiel müssen dann die Busfahrer auf einen Shuttlebuskonvoi warten, der immer aus Blocks von drei Bussen besteht, so dass nur ca. 200 Fans gleichzeitig mit den Bussen den Bereich verlassen können. An dem sehr heißen Tag im August 2016 sperrte die Polizei den Abmarschweg der Auswärtsfans, so dass sich ein Rückstau bildete. Die 3.000 Gästefans waren im Stadion unfreiwillig gefangen und konnten das Stadion nicht verlassen.
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Pressespiegel vom 11.02.2020 (Tue, 11 Feb 2020)
  Fanhilfe Mönchengladbach: Öffentlich gefahndet, dann freigesprochen – Chronologie einer Polizei-Posse  Faszination Fankurve: Kritik am Polizeieinsatz gegen Hansa-Fans in München Deutschlandfunk: Geheime Datensammlungen der Polizei Sportschau: Polizeigewalt in Stadien nimmt zu  
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Pressespiegel vom 27.01.2020 (Mon, 27 Jan 2020)
  Fanhilfe Hertha BSC: ERMITTLUNGSFEHLER HÄUFEN SICH – VERWECHSLUNG SORGT FÜR FREISPRUCH  
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Polizeidatenbanken – Neues Arbeitsbündnis (Mon, 09 Dec 2019)
  Rechtsanwältin Dr. Anna Luczak aus Berlin und die Rot-Schwarze Hilfe arbeiten ab sofort zusammen, wenn es um das Thema Datenschutz, -auskunft, -banken u. v. m. geht. Die erfahrene Anwältin hat zum Thema Polizeidatenbanken eine äußerst interessante Internetseite (https://www.polizeidatenbanken.de/) erstellt, die kompakt, alles Wissenswerte dazu bereithält und darüber hinaus Tipps aus der Praxis gibt, wie im Fall der Fälle am Besten vorzugehen ist. Wer Fragen zu diesem Thema hat, kann sich zudem auch an uns wenden. Kontaktiert uns bitte vorzugsweise über E-Mail an kontakt@rot-schwarze-hilfe.de    
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Fanhilfen kritisieren Beschlussvorschlag für Innenministerkonferenz (Mon, 25 Nov 2019)
  Auf der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) vom 04. bis 06. Dezember 2019 in der Hansestadt Lübeck sollen erneut Gesetzesverschärfungen gegen Fußballfans beschlossen werden (https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/fussball-pyrotechnik-innenminister-fahrerlaubnis-entziehung-landfriedensbruch-stadion-stoerer/?r=rss). Die IMK soll demnach unter anderem eine härtere Bestrafung des Abbrennens von Pyrotechnik, eine Reformierung des Landfriedensbruchs sowie den Entzug der Fahrerlaubnis bei Vergehen im Zusammenhang mit Fußballspielen beschließen.  Die Fanhilfen kritisieren allein die Debatte über derlei Maßnahmen als realitätsfremd, unverhältnismäßig und rechtswidrig.  Erst kürzlich wurde im aktuellen Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der wiederholte Rückgang von eingeleiteten Strafverfahren und verletzten Personen im Zusammenhang mit Fußballspielen festgestellt – Ein Trend, der seit Jahren anhält. Weshalb nun also erneut Gesetze verschärft werden sollen, um Fußballfans noch mehr als ohnehin schon zu kriminalisieren, erscheint schleierhaft. Vielmehr scheint es ein erneut billigster Versuch, sich über kurzgedachte und ineffektive Maßnahmen als vermeintlich "durchgreifender" Law-and-Order-Politiker in der Öffentlichkeit profilieren zu wollen. 
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Verwaltungsgericht: Hausbesuch bei RSH-Mitglied war willkürlich (Mon, 04 Nov 2019)
  In Oberfranken gibt es besonders eifrige Polizeibeamte. Das Handeln eines Beamten qualifizierte das Verwaltungsgericht Bayreuth nun in einer rechtskräftigen Entscheidung als willkürlich. Dieser läutete am Nachmittag des 15.04.2016 unangekündigt an der Türe von RSH-Mitglied Philipp Mayer (Name geändert) und stellte allerlei Fragen: „Fahren Sie zur EM? Welchem Verein gehören Sie an?“ Auch die Handynummer wollte er wissen. Philipp beendete sofort das Gespräch und kündigte Post vom Anwalt an.  Der eingeschaltete RSH-Anwalt schrieb an die zuständige Polizeiinspektion Lichtenfels mit der Aufforderung, die Rechtsgrundlage für die Maßnahme mitzuteilen. Daraufhin teilte der Leiter der Polizeiinspektion Lichtenfels dem Anwalt mit: Der Besuch habe dazu gedient, mögliche Erkenntnisse im Hinblick auf bevorstehende Nationalmannschaftsspiele „in Berlin und München“ zu gewinnen. Eine schwer nachvollziehbare Begründung: Weder war das Mitglied jemals im Zusammenhang mit Nationalmannschaftsspielen in Erscheinung getreten, noch ist es unerklärlich, weshalb man sich nach der EURO in Frankreich erkundigt, wenn es um Spiele in Berlin und München gehe. Es habe ein Lagebild erstellt werden sollen im Hinblick auf die bevorstehende Europameisterschaft, so die Begründung.
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Pressespiegel vom 23.10.2019 (Wed, 23 Oct 2019)
  Fanhilfe Hannover: Polizeidirektion Hannover speicherte jahrelang rechtswidrig personenbezogene Daten in geheimer SKB-Datei Faszination Fankurve: „Die Polizei entzieht sich dem Dialog mit den Fans“  
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05.07.2020

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