Willkommen bei der Rot-Schwarzen Hilfe

Pressespiegel vom 16.07.2018 (Mon, 16 Jul 2018)
  Faszination Fankurve: Fahren ohne Fahrschein: Vier Ultras sollen 27.000 € zahlen
>> Mehr lesen

Zermürbungstaktik des Freistaats Bayern nach Schlagstockeinsatz geht auf (Thu, 12 Jul 2018)
  Mehr als vier Jahre liegt es nun zurück, dass Martina Q. (Name von der RSH geändert) ihr persönliches Trauma in Sachen „Fußball“ erlebte. Mit dem FC Schweinfurt 05 war das RSH-Mitglied zu Gast im Grünwalder Stadion, wo es in der Folge zu heftigen Problemen zwischen der Polizei und den Fans kam. Die seltsame Pressemeldung, eine Mutter habe ihr Kind gegen die Reihen der Polizei geschleudert, dürfte vielen noch im Gedächtnis geblieben sein. Dieser Vorwurf hat sich nie bestätigt. Auch Martina wurde ein Opfer der offenbar völlig daneben geratenen Kommunikation zwischen Polizei und Fans und begab sich mit der Gruppe der Fans weisungsgemäß in Richtung Ausgang, als die Polizei begann, die Fans unter Einsatz von Zwangsmitteln zurückzutreiben. Martina wurde dabei von einem Schlagstock am Kopf getroffen und erlitt heftige Schmerzen und Verletzungen, die im Krankenhaus aufgenommen wurden. Nachdem klar war, dass Martina keinerlei Begründung für einen Schlagstockeinsatz gegen sie gesetzt hatte, (es wurde auch kein Beamter ermittelt, der einen Schlag für berechtigt abgegeben geltend machte) wandte sie sich an den Freistaat und forderte Schadensersatz und Schmerzensgeld. Beides wurde ihr über Jahre hinweg unter Verweis auf die noch offenen Ermittlungen verwehrt. Im Februar 2017 lehnte der Freistaat dann eine Haftung ab, nachdem das Verfahren gegen alle Beamten eingestellt worden war. Auf den Hinweis, dass laut Einstellungsverfügung selbst die Staatsanwaltschaft davon ausging, dass Martina von einem Knüppel getroffen wurde, lehnte der Freistaat dennoch erneut jede Haftung ab.
>> Mehr lesen

Pressespiegel vom 09.07.2018 (Mon, 09 Jul 2018)
  Rechtshilfe Chemie: WIRKLICH? SCHON WIEDER! VERFAHREN WEGEN BILDUNG EINER KRIMINELLEN VEREINIGUNG EINGESTELLT.
>> Mehr lesen

Belastungseifer bei der bayerischen Polizei - Derby-Mottofahrt, Bericht 2 (Wed, 20 Jun 2018)
  Gegen ein Mitglied wurde anlässlich der Vorfälle vom 13.04.2013 in München im Zusammenhang mit dem Fußballspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Nürnberg ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, ein bundesweites Stadionverbot verhängt sowie ein Hausverbot für die Allianz-Arena in München erteilt. Tatsächlich war der Mandant jedoch zum Tatzeitpunkt überhaupt nicht in der Nähe des Tatorts. Dies wurde zunächst Anfang März 2014 gegenüber den Verantwortlichen des FC Bayern München klargestellt und um Mitteilung gebeten, von wem die falschen Informationen mitgeteilt worden seien. Trotz etlicher Mahnungen wurde zunächst keine Auskunft gegeben, wer der Informationsgeber gewesen sei. Das Stadionverbot und das Hausverbot wurden jedoch schon Mitte März aufgehoben. Auf hartnäckige Nachfragen wurde Ende Mai 2014 dann die Dienststelle der Münchener Polizei mitgeteilt, von welcher die falschen Informationen gekommen seien. Auf einen Akteneinsichtsantrag hin wurden dann von der Staatsanwaltschaft München die Verfahrensakten zugeleitet, woraus sich ersehen ließ, dass im Intranet der bayerischen Polizei nach den Vorfällen eine Vielzahl von Lichtbildern angeblicher Tatverdächtiger veröffentlicht wurden und daraufhin ein Beamter einer oberfränkischen Polizeiinspektion nach München die vage Mitteilung mailte, dass ihm bei dem Bild Nr. 50 “der NN aus XY einfallen“ würde.
>> Mehr lesen

Wo ist die Zweck- und Verhältnismäßigkeit geblieben? (Fri, 08 Jun 2018)
  Wie üblich bei Auswärtsspielen in der Hansestadt Hamburg traf sich die Nordkurve Nürnberg ein paar Stunden vor Spielbeginn auch dieses Jahr am Montag an der Pilsbörse zentral auf der Reeperbahn mit etwa 600 – 700 Clubfans, um von dort gemeinsam die wenigen Kilometer zum Gästeblock des Millerntors zu laufen. In den Jahren zuvor kam es dabei des Öfteren zu unschönen Situationen auf dem friedlichen Fußmarsch. Martialisch auftretende Polizeiketten, Pferdestaffeln, die in die dichte Menge der zahlreichen Clubanhänger hineinritten, Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz und andere Probleme „begleiteten“ die Anhänger, obwohl zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise Konfliktpotenzial mit gegnerischen Fans vorhanden war, da diese schlicht und ergreifend nie auch nur in der näheren Umgebung der laufenden Club-Anhänger zu sehen waren. Mitte Februar dieses Jahres der laufenden Spielzeit 2017/18 hielt sich die Hamburger Polizei auf dem wieder stattfindenden Fußweg ausgesprochen angenehm und verhalten zurück, so dass man ohne Probleme in entspannter Atmosphäre den Gästeblock erreichen und dann mit der ersten Kartenkontrolle und Leibesvisitation durch den örtlichen Ordnungsdienst den Einlass zunächst passieren konnte. Nachdem man nun wie üblich darauf wartete, bis das Gros der Fanszene Nürnberg diese Kontrollen problemlos durchlaufen hatte, erwarteten einen bereits beim Hereinführen durch das Tor nach dem Einlass auf der rechten Seite (In Richtung Gästeeingang stehend) Hunde, die kaum zu halten waren und wie wild bellten, was für die bis dato lockere Atmosphäre stark kontraproduktiv war.    
>> Mehr lesen

Nachruf für Detlef "Deddy" Ammon (Fri, 18 May 2018)
  Leider müssen wir auf diesen Wege mitteilen, dass ein Mitglied unserer Fangemeinde von uns gegangen ist. Am 16.05.2018, verstarb Ammon Detlef, besser als "Deddy" bekannt, nach langer, schwerer Krankheit. Deddy wurde 47 Jahre alt, er hinterlässt eine 15-jährige Tochter. Wir wünschen Deddys Familie all die Kraft, die sie in den schweren Stunden jetzt benötigt.  
>> Mehr lesen

Pressespiegel vom 30.04.2018 (Mon, 30 Apr 2018)
  Faszination Nordkurve: Stellungnahme Red Devils Nürnberg Faszination Fankurve: Hooligan-Gruppe bestreitet Verbindungen zum NSU Faszination Fankurve: „Die Gruppe von allen Seiten attackiert“ Fanrechtefonds: BVerfG: Ab heute hat das Anhörungsrecht bei Stadionverboten Verfassungsrang Bundesverfassungsgericht: Zur Ausstrahlungswirkung des allgemeinen Gleichheitssatzes in das Zivilrecht Bundesverfassungsgericht: zum Beschluss des Ersten Senats vom 11. April 2018  
>> Mehr lesen

Polizeiaufgabengesetz – die nächste Stufe in der Beraubung von Bürgerrechten (Fri, 20 Apr 2018)
  Die CSU lobt ihren neuen Gesetzesvorschlag zur Ausweitung der Kompetenzen als eine Maßnahme für die Ausweitung der Bürgerrechte der Menschen. Das Prädikat „Zynisch“ trifft diese Haltung wohl am ehesten. Wir leben in einer Demokratie, die CSU wird von vielen Bürgern Bayerns gewählt, auch gerade deswegen, da sie sich seit jeher und nun wieder in brennender Aktualität dem Thema Sicherheit verschrieben hat. Dass dabei mit dem Polizeiaufgabengesetz das Grundgesetz umgangen, mehr oder weniger außer Kraft gesetzt wird, stört dabei nur wenige. Ein Rechtsanwalt des Strafrechts in einer Anhörung des Landtags Bayern konstatierte, „dass  der Charakter der Polizei sich vollständig verändern wird und wir eine Polizei mit Machtbefugnissen sehen werden, wie sie es seit 1945 nicht mehr gegeben hat.“ Dies mag nun zunächst nach Populismus klingen, jedoch hat das beschlossene Gefährdergesetz wenig mit Populismus zu tun, wie nun das neue Polizeiaufgabengesetz (kurz: PAG), das momentan in einer ersten Lesung im Landtag behandelt wurde und wohl Mitte Mai gesetzlich im Landtag verabschiedet werden wird.
>> Mehr lesen

Klagen gegen den Einsatz von Pfefferspray gescheitert (Sat, 14 Apr 2018)
  Bericht der RSH-Anwälte: Im April 2012 wurde ein Mitarbeiter der Rot-Schwarzen Hilfe bei einem Fußballspiel in Nürnberg durch einen Polizisten in das Gesicht und auf den Körper geschlagen, gleichzeitig mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Nachdem der Mitarbeiter der RSH zu Fall kam und hilflos auf dem Boden lag, wurde er erneut mit Pfefferspray eingesprüht. Gegen den Polizeibeamten wurde seinerzeit Strafanzeige erstattet, die zu einer zwischenzeitlich rechtskräftigen Verurteilung führte (bei völliger Uneinsichtigkeit des betreffenden Polizeibeamten). Der Freistaat leistete Schadensersatz für den Verletzten. Der Betroffene erhob 2014 Klage gegen den Freistaat Bayern zum Verwaltungsgericht Ansbach, mit dem Ziel, dem Freistaat Bayern künftig zu untersagen, Pfefferspray anwenden zu lassen. Das Verwaltungsgericht Ansbach verhandelte im März 2016 und wies die Klage ab. Dem Kläger würde ein „individuelles“ (persönliches) Rechtschutzbedürfnis fehlen. Mit der gleichen Argumentation wies auch der Bayrische Verwaltungsgerichtshof im August 2016 die Berufung zurück und die Verfassungsbeschwerde wurde nicht zu Entscheidung angenommen.
>> Mehr lesen

Überraschungen in Duisburg: Polizeieinsatz ohne Kameras und ein lückenhaftes Gedächtnis (Mon, 26 Mar 2018)
  Die torlose Begegnung zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Nürnberg am 24.10.2015 dürfte sich nur wenigen Glubbfans ins Gedächtnis eingebrannt haben. Da es nach Darstellung der Polizei im Anschluss an die Partie zu einer Auseinandersetzung zwischen Duisburger und Nürnberger Anhängern gekommen sein soll, hätte man sich jedoch eine genauere Erinnerung eingesetzter Polizeibeamter in der zwei Jahre später stattfindenden Hauptverhandlung beim Amtsgericht Duisburg vorstellen können. Immerhin klagte die Staatsanwaltschaft zwei Glubb-Anhänger wegen Widerstands gegen Polizeibeamte an. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen gekommen, woraufhin die Polizei die Gruppen getrennt hätte und Personalien feststellen wollte. Dabei habe einer der Angeklagten zweimal versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen. In dem Moment, als ihn ein Beamter zur Personalienfeststellung ergreifen wollte, habe der andere Angeklagte dies verhindern wollen. Nun sollten von beiden die Personalien festgestellt werden, wobei beide Angeklagte die Hände der Beamten weggestoßen hätten. So der Anklagevorwurf. Der RSH-Anwalt, der einen der beiden Angeklagten vertreten hat, hatte schon vor der Verhandlung mehrfach beantragt, das Videomaterial der Polizei beizuziehen. Doch zu dessen Verwunderung soll der Einsatz in keiner Weise gefilmt worden sein, wie die Staatsanwaltschaft behauptete. Überraschend: Denn die Polizeizeugen berichteten, dass sie 400 – 500 Fans auf der Abreise vom Stadion begleitet haben. Dabei hätten sich 20 – 30 Personen, die sie als „C-Fans“ bezeichneten, an der Spitze befunden und eine Polizeikette durchbrochen, bevor sie von Reiterstaffeln zurück in die Gruppe der Nürnberger gedrängt worden seien. 
>> Mehr lesen

Pressespiegel vom 20.03.2018 (Tue, 20 Mar 2018)
  taz: Gesichtserkennung in Niedersachsen - Stadion als Testwiese taz: Seit wann haben Fans Bürgerrechte?
>> Mehr lesen

Pressespiegel vom 10.03.2018 (Sat, 10 Mar 2018)
  Schwarz-Gelbe Hilfe: Der Überwachungsstaat in der Fankurve
>> Mehr lesen

Die Finanzierung der Polizeieinsätze - Ein anderer Ansatz wäre gefragt (Fri, 02 Mar 2018)
  Wie kein zweites fußballrelevantes Thema aus den letzten Wochen ging die Meldung, dass der SV Werder Bremen in der Zukunft für Polizeieinsätze bei brisanten Spielen zur Kasse gebeten werden kann, durch die Medien wie dieses. Selbst die Tagesschau berichtete darüber.  Die Süddeutsche Zeitung kommentierte das Urteil des Oberverwaltungsgerichts mit dem Tenor, „dass König Fußball sich nicht alles erlauben könne“. Der Kommentar setzte Parallelen zu horrenden Spielergehältern, Kommerz im Fußball, oder auch den DFB-Protesten und kam zu dem Schluss, dass sich der Fußball nun seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellen müsse. Auch wenn die angeführten Punkte dahinter richtig erscheinen, ist die Argumentation, was die Finanzierung der Polizei durch die Fußballclubs mit all den negativen Auswüchsen des modernen Fußballs zu tun haben soll, nicht wirklich einleuchtend und schlüssig.  Die grundlegende Frage, die sich keiner der Medienanstalten im Bezug auf die Berichterstattung gestellt hat, lautet wie so oft: „Braucht man diese Massen an Polizei, dieses Aufgebot, was mit erheblichen finanziellen Kosten verbunden ist, überhaupt?“  Oder anders: Wenn es eine unabhängige Kommission geben würde, die die Reduzierung der Polizei bei Fußballspielen veranlassen würde, eine Behörde, die in der Lage ist, ein vernünftiges Maß abzuschätzen, dann würde man sich die Fragen über eine Finanzierung gar nicht so substantiell stellen müssen. 
>> Mehr lesen

Besucherz�hler F�r Homepage

Aktuelles

Auswärtsfahrt Berlin (näheres siehe Brunnclubberer on Tour)

Einladung zum großen Fanfest der 1.FCN Fanclubs Brunn und Umgebung und Sektion Europakanal Windsbach  am 22.07.2018 (nähere Infos siehe Fanfest)

 

 

Aktualisiert

22.07.2018

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Brunncluberer.de Webmaster Klaus Papp