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FCN-Aufkleber geklebt – 2.243,50 EUR Schadenersatzforderung (Wed, 19 May 2021)
Ein Polizeibeamter, der im Februar 2020 privat im Markt Cadolzburg (CB) unterwegs ist, beobachtet zufälligerweise eine männliche Person, die anscheinend einen Aufkleber an die Stange eines Straßennamenschildes anbringt. Auf seinen weiteren Weg will der Beamte zwei weitere Schilderpfosten entdeckt haben, die mit einem FCN-Aufkleber neu verziert wurden. Nach erfolgreicher Fahndung seiner im Dienst befindlichen Kollegen konnte der Übeltäter gestellt werden und die Sache zur Anzeige gebracht werden. Knapp einen Monat nach dem Vorfall stellte dann der erste Bürgermeister Strafantrag wegen Sachbeschädigung. Die Staatsanwaltschaft (StA) stellt das Verfahren jedoch sechs Wochen nach der Tat gem. §170 Abs. 2 StPO ein. Die Begründung: Der Tatbestand der Sachbeschädigung sei nicht erfüllt, da die Aufkleber ohne bleibende Schäden entfernt wurden. Das hatte der Markt den Ermittlungsbehörden so mitgeteilt.  Doch dann kam die Überraschung: Ende Juli 2020 fordert der Markt CB eine Summe in Höhe von 2.243,50 EUR als Schadenersatz. Begründet wird der Rechnungsbetrag durch das Entfernen von Aufklebern und Aufstellen von neuen Verkehrsschildern - 30,5 Stunden waren hierfür nötig so der Markt CB. Nun muss ein RSH-Anwalt für unser Mitglied mandatiert werden, um diesen behördlichen Irrsinn zu stoppen. Während man sehnlichst auf die Akte wartet, sind die Mitarbeiter der Gemeinde nicht untätig. Denn der Markt nimmt nun offenbar Kontakt zur StA auf und erklärt, dass ein Irrtum vorliege. Die Schilder hätten gar nicht mehr in den Ursprung hergestellt werden können; bei der Entfernung der Aufkleber sei festgestellt worden, dass bleibende Schäden an den Schildern vorhanden sind und ein Austausch zwingend erforderlich gewesen sei.
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Frankfurt – Donezk: Polizeiübergriff wird geahndet (Sat, 24 Apr 2021)
Die elementare Arbeit einer Fanhilfe ist die Bearbeitung von Fällen, in denen Fans Opfer von Polizeigewalt werden. In der Regel kommen die Täter in Uniform ungestraft davon. In ganz wenigen Fällen jedoch hat der aussichtslose Kampf gegen Polizeigewalt manchmal auch ein anderes Ergebnis vorzuweisen. Als ein Beispiel eines solchen Erfolges kann die Arbeit der Fananwältin Waltraut Verleih, Fachanwältin für Strafrecht, aus Frankfurt am Main dienen. Beim Euro-League-Heimspiel am 21.02.2019 gegen Schachtar Donezk wurde ein Frankfurter Fan durch die eingesetzte Polizeieinheit (BFE) schwer verletzt. Es handelt sich um den Vorfall an der Bande bei Sekunde 37: Die Bevollmächtigte des betroffenen Fans, Frau Rechtsanwältin Waltraut Verleih, hatte hierzu bereits im letzten Jahr zu diesem Vorfall berichtet: Faszination Fankurve: Das Land Hessen wurde rechtskräftig verurteilt Nunmehr gibt es erneut positive Neuigkeiten von diesem Vorfall zu berichten: Neue Pressemitteilung von Rechtsanwältin W. Verleih:
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DNA-Entnahme wegen Aufkleber? (Fri, 26 Mar 2021)
Im Oktober 2020 wurde ein RSH-Mitglied von einer Polizeistreife beobachtet, weil es sich verdächtig nahe an einem Strom-/Telefonkasten aufhielt. Bei näherer Überprüfung wurde festgestellt, dass hier ein Aufkleber mit Fußballbezug angebracht wurde, zusätzlich konnte das Haftpapier des Aufklebers als Spurenträger (!!) sichergestellt werden. Außerdem vermutet die Polizei, dass weitere drei Aufkleber an Verkehrszeichen und Mülleimer durch unser Mitglied in gleicher Straße das Erscheinungsbild der Stadt verändert haben. Der entstandene Schaden belaufe sich auf 150,00 EUR, so der ermittelnde Polizeibeamte. Nun beginnt das übliche Prozedere: Die Stadt wird durch die Polizei aufgefordert einen Strafantrag zu unterschreiben, was diese auch umgehend erledigt. Überraschend war nunmehr aber, dass der eifrige Polizeibeamte nur einige Tage nach dem Vorfall, die richterliche Anordnung zur Entnahme und Untersuchung von Körperzellen bei der Staatsanwaltschaft anregte. Tatsächlich findet diese Anregung auch einen befürwortenden Staatsanwalt, der einen Beschlussentwurf zur DNA-Entnahme dem Amtsgericht vorlegt. Der zuständige Richter schließt aus der vom Polizeibeamten kreierten Schadenshöhe von 150,00 EUR, dass der/die Aufkleber schwer ablösbar sind, was wiederum erst den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllt. Vorsichtiger ist der Richter jedoch beim DNA-Beschluss, denn hier verfügt er, dass dem Beschuldigten zum vorgesehenen Entnahmebeschluss zunächst die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt werden soll.
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Pressespiegel vom 17.02.2021 (Wed, 17 Feb 2021)
Grün-Weiße Hilfe: GWH-Mitglied klagt auf Datenlöschung nach Pyro-Aktion            
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Unschuldig im Visier von polizeilichen Ermittlungen nach Telefonanruf (Tue, 22 Dec 2020)
Ein Telefonanruf von RSH-Mitglied Felix M. (Name von der RSH geändert) löste für diesen, eine Vielzahl unangenehmer polizeilicher Maßnahmen aus. Was genau war passiert? Felix M. wollte seinen Freund per Handy erreichen – was jedoch nicht möglich war, denn der Freund wurde gerade wegen eines vermeintlichen Raubdeliktes auf der Polizeiwache verhört. Durch Sicherstellung und Auswertung des Mobiltelefon des Freundes, wurde auch der verpasste Anruf von Felix durch die Polizei erfasst. Die Polizei kombinierte nunmehr, dass wohl der anrufende Felix, bestimmt auch bei dem Raubdelikt dabei war. So bekam Felix nach fast neun Monaten eine polizeiliche Vorladung als Beschuldigter und eine Einladung zur erkennungsdienstlichen Behandlung gem. §81b StPO. Der mandatierte RSH-Anwalt, zeigte sich nunmehr bei der Polizei als dessen Verteidiger an und stellte erstmal Antrag auf Akteneinsicht, sowie erteilte er der erkennungsdienstlichen Maßnahme eine Absage.
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Bericht über Coronahilfe durch die RSH (Sun, 27 Sep 2020)
Viele Fanszenen in Deutschland haben in der Coronazeit aktiv ihren Mitmenschen geholfen. Auch die RSH hat in der schwierigen Zeit ihren Beitrag geleistet. Nach dem im März die negativen Meldungen aus Italien nicht mehr aufhörten, hat die Vorstandschaft der RSH beschlossen, sich mit einen großen Geldbetrag im Zuge der Solidaritätssammlung für die Region Brescia zu beteiligen. Bei dieser Sammlung der Nordkurve Nürnberg, konnten dann insgesamt 15.669,90 EUR nach Italien überwiesen werden. Im Mai haben wir uns dann entschlossen, 2.000 Alltagsmasken an zu fertigen. Die Masken wurden dann auch relativ schnell innerhalb von knapp zwei Wochen gefertigt und nach Nürnberg geliefert. Wir haben die Masken gegen eine Mindestspende von 8,50 EUR/Stück in der Fanszene unseres Vereins verteilt. Durch die Spende sollten einerseits die Herstellungskosten refinanziert werden und durch den Überschuss, war es uns möglich, viele Masken an soziale Einrichtungen zu spenden (durch den „Kauf“ von einer Maske hat man eine weitere Spendenmaske bezahlt, eine gekauft, eine gespendet).   Ein großes Dankeschön an alle die sich daran beteiligt haben. Erstellt: 27.09.2020
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FCN: Fanfeindliches Verhalten durch Strafantrag und Stadionverbot (Sun, 02 Aug 2020)
Beim Vorbereitungsspiel zur glorreichen Saison 2019/20 spielte der 1. FC. Nürnberg am 21.07.2019 gegen Paris St. Germain, dessen deutscher Trainer Tuchel allen bekannt sein dürfte. Unser Mitglied Felix Kobold (Name von der RSH geändert) wollte nach dem Spiel dem Trainer des französischen Erstligisten mitteilen, dass er ein großer Fan von ihm sei. Wahrscheinlich etwas enthemmt durch konsumierten Alkohol und eine verlorene Wette, sprang Felix nach dem Spiel an der Gegengerade über die Bande und rannte zu seinem Idol. Wer bei einer Internetsuchmaschine „Flitzer Nürnberg Paris“ eingibt, findet zum Vorfall u. a. auch ein Video zum Vorfall. Nun betrachten wir mal die Sache rechtlich. In der Tat liegt laut Stadionverordnung der Stadt Nürnberg ein Verstoß vor. Das Spielfeld ist ein separat geschützter Raum: Wer diesen betritt, läuft Gefahr eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu erhalten. Das einzige, was zu beachten ist: Nur der Hausrechtsinhaber - in diesem Falle der FCN - kann den für die Verfolgung erforderlichen Strafantrag stellen.
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Aktualisiert 21.05.2021

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